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20. April 2016

BASICS/CREMES - französische Buttercreme


Buttercreme (französisch créme au beurre) ist eine Creme aus aufgeschlagener Butter, welcher verschieden Komponenten wie z.B. Ei oder Konditorcreme zugegeben werden.
Daraus resultieren verschiedene Arten der Buttercreme, deutsche, französische und italienische Buttercreme.
Zur Verfeinerung und Aromatisierung können der  jeweiligen Buttercreme noch anderen Zutaten und Armonen wie z.B. Nüsse, Kaffe, Vanille oder Alkohol hinzugefügt werden.
Buttercreme dient als Füllung und Überzug für Torten, Dessertschnitten und anderes Gebäck.

Von mir gibt´s heute das Grundrezept für die französische Buttercreme und eine mögliche Abwandlung. Natürlich ist die Abwandlung nur ein Beispiel. Wie und ob ihr das Grundrezept abwandelt bleibt letztendlich euch überlassen.
Bitte lest die Hinweise nach dem Grundrezept!

Grundrezept Zutaten:
  • 6 Eier
  • 180 - 250 g Zucker
  • 300 - 500 g Butter (oder Margarine, z.B. Sojamargarine)

Zubereitung:

Schritt 1: Eier und Zucker über einem Wasserbad auf über 70°c erhitzen bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Dabei konstant rühren und darauf achten, dass es nicht zu heiß wird, da sonst das Ei stockt und praktisch zu süßem Rührei wird.
Für die Probe Daumen und Zeigefinger in die Mischung tunken und anschließen zwischen den Fingern zerreiben. Sind keine Zuckerkristalle mehr da und fühlt es sich heiß an, kann die Mischung vom Wasserbad.

Schritt 2: Die heiße Mischung aus dem Wasserbad nehmen und mit einer Rührmaschine (kann in andere Schüssel umgefüllt werden, falls nötig) (od. einem Handmixer, braucht halt Ausdauer) solange aufschlagen bis sich das Volumen verdreifacht hat und die Masse kalt ist.
Dann die Schüssel auf die Seite stellen.

Schritt 3: Butter in einer seperaten Schüssel aufschlagen bis sie weiß-cremig und fluffig ist. Nun in 2-3 Portionen die Eimasse unter die Butter geben (mit der Rührmaschine, nicht mit der Hand).
Fertig.

Hinweise: 
  • Beim Erhitzen über dem Wasserbad darf die Schüssel das Wasser nicht berühren. Es wird lediglich durch indirekte Hitze, also Wasserdampf erhitzt.
  • Ist die Creme geronnen, sprich hat sich Butter vom Ei getrennt, muss die Masse achtsam etwas erwärmt werden. Am besten über dem Wasserbad!
  • Ungekühlt max. 2 Tage, gekühlt ca. 10 Tage haltbar

Tipps:
  • Die Creme ist durch viele Aromen abwandelbar
  • Nach der Kühlung muss die Creme nochmal kurz aufgeschlagen werden, dann kann sie wieder weiter verwendet werden.

19. April 2016

BASICS/CREMES - Ganache


Erst mal, was ist Ganache überhaupt. Ganache (auch Canache oder Parisercreme) ist eine erstmals um 1850 in der Pariser Patisserie Siraudin hergestellte Creme aus Kuvertüre (oder "normaler" Schokolade) und Rahm (also Sahne), welche sich je nach Mengenverhältnis sehr gut zum Füllen von Gebäck (z.B. Torten, Cakepops, Cupcakes) oder Süßigkeiten (z.B. Pralinen) und zum Einstreichen von z.B. Torten, um diese fondanttauglich zu machen, eignet.
Sie kann mit so gut wie jeder Schokoladensorte hergestellt und durch Zugabe von z.B. Mandeln, Vanille oder Kaffee aromatisiert und/oder mit Butter oder Eigelb verfeinert werden.
Je nach Schokoladensorte und gewünschter Konsistenz ändert sich das Mengenverhältnis.
Klassischerweise gilt aber ein Verhältnis von 1:2 (Rahm:Kuvertüre).

Weiche Ganache eignet sich sehr gut zum Füllen von Gebäck wie z.B. Torten oder Süßigkeiten wie z.B. Pralinen.
Feste Ganache hingegen wird eher zum Einstreichen von z.B. Torten verwendet, um diese fondanttauglich zu machen.
Auch als Creme für Cakepops oder als Topping für Cupcakes/Muffins ist sie gut geeignet.

Mehr über Ganache erfahrt ihr hier

Ganache zum Füllen
Zutaten:

Zartbitter:
  • 300 g Sahne
  • 200 g Schokolade

Vollmilch (oder andere Sorten wie z.B. Nougat, Pfefferminz):
  • 200 g Sahne
  • 200 g Schokolade

weiße Schokolade:
  • 200 g Sahne
  • 300 g Schokolade